Monatliche Einnahmen erfassen
Starte mit der nachhaltig erzielbaren Nettokaltmiete und ergänze nur Einnahmen, die dem Eigentümer wirtschaftlich verbleiben.
Der Cashflow zeigt, was nach laufenden Ein- und Auszahlungen monatlich tatsächlich übrig bleibt. Für eine belastbare Rechnung gehören neben der Kreditrate auch nicht umlagefähige Kosten, Rücklagen und ein Leerstandspuffer dazu.
Arbeitsstruktur
Die Vorlage hilft dir nicht nur beim Ausfüllen. Sie zeigt auch, welche Informationen danach in deine Immobilienverwaltung gehören.
Starte mit der nachhaltig erzielbaren Nettokaltmiete und ergänze nur Einnahmen, die dem Eigentümer wirtschaftlich verbleiben.
Ziehe Kreditrate, nicht umlagefähige Kosten, Verwaltung, Rücklagen und realistische Leerstands- oder Ausfallpuffer ab.
Rechne einen Basisfall sowie vorsichtige Varianten für Zins, Instandhaltung und Mietausfall, bevor du eine Kaufentscheidung triffst.
Ratgeber
Vereinfacht gilt: monatlicher Cashflow = monatliche Einnahmen minus monatliche Auszahlungen. Zu den Einnahmen zählt vor allem die Nettokaltmiete. Umlagefähige Nebenkosten sind für die Wirtschaftlichkeit weitgehend ein durchlaufender Posten und sollten nicht als zusätzlicher Gewinn verstanden werden.
Beispiel: 1.000 Euro Nettokaltmiete minus 650 Euro Kreditrate, 110 Euro nicht umlagefähige Kosten, 120 Euro Instandhaltungsrücklage und 50 Euro Leerstandspuffer ergeben 70 Euro monatlichen Cashflow vor Steuern. Der Wert ist nur so verlässlich wie die zugrunde liegenden Annahmen.
Ein positiver Cashflow ist nicht automatisch eine gute Gesamtrendite. Tilgung baut Vermögen auf, ist aber eine monatliche Auszahlung. Umgekehrt kann ein knapp negativer Cashflow durch Tilgung und Wertentwicklung begleitet werden. Deshalb sollten Cashflow, Rendite, Finanzierung und Risiko gemeinsam betrachtet werden.
Setze Rücklagen und Leerstand nicht pauschal auf null. Schon eine einzelne Reparatur oder ein Mieterwechsel kann mehrere Monate eines knapp positiven Cashflows aufzehren.
Checkliste
PDF-Vorlage
Die PDF fasst Kernfelder, Arbeitsschritte, Notizen und typische Fehler in einer druckbaren Vorlage zusammen.
Fehler vermeiden
Umlagefähige Betriebskosten sind kein zusätzlicher Ertrag. Für den Startpunkt der Rechnung eignet sich die Nettokaltmiete.
Die Tilgung ist zwar Vermögensaufbau, belastet aber das monatliche Konto und gehört deshalb in die Cashflow-Rechnung.
Alter, Zustand, Größe und technische Ausstattung des Gebäudes beeinflussen den realistischen Instandhaltungsbedarf.
Vergleiche mindestens Basis-, Vorsichts- und Stressfall, etwa mit Leerstand, Reparatur oder höherem Anschlusszins.
FAQ
Monatliche Einnahmen minus monatliche Auszahlungen. In der Praxis gehören Kreditrate, nicht umlagefähige Kosten, Verwaltung, Rücklage und Leerstandspuffer in die Rechnung.
Ja, für die Liquiditätsbetrachtung. Wirtschaftlich baut die Tilgung zugleich Eigenkapital auf, weshalb sie bei anderen Renditekennzahlen getrennt bewertet werden kann.
Ein positiver Wert schafft einen Puffer, ist aber kein alleiniger Qualitätsnachweis. Entscheidend sind außerdem Lage, Risiko, Finanzierung, Zustand und langfristige Rendite.
Ergänze die individuelle Steuerwirkung erst nach der operativen Rechnung. Dafür brauchst du unter anderem persönliche Steuersituation, Zinsanteil, abzugsfähige Kosten und AfA.
Immomanager hilft dir, Objekte, Mieter, Zahlungen, Dokumente und Aufgaben zusammenzuhalten.